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Internationales Podiumsgespräch in Trier

Von Marx über Autos bis Fußball. Was Deutschland und China miteinander verbindet

Erfolgreicher Fußball, schnelle Autos und visionäre Denker – das verbinden viele Chinesen mit Deutschland. Die Bundesrepublik selbst ringt mit dem Marxschen Erbe und dem zu schnellen Fahren. Die Volksrepublik ist dabei, die deutschen Aushängeschilder weiterzuentwickeln: Beijing hat früher und schneller als Deutschland auf Elektroautos gesetzt, arbeitet mit Hochdruck daran, Fußballweltmeister zu werden - und will dem Marxismus eine neue aktuelle Bedeutung verleihen. Was motiviert den Umgang mit Marx, Autos und Fußball in den beiden Ländern? Was können Deutschland und China voneinander lernen? Wo sind die Chancen und Grenzen einer Zusammenarbeit? Kristin Shi-Kupfer diskutiert diese Fragen auf dem Podium mit deutschen und chinesischen Experten aus den Bereichen Philosophie, Journalismus und Industrie.

Das Podiumsgespräch findet im Rahmen der Feierlichkeiten zur Eröffnung des Trierer Karl-Marx-Jahres statt und ist eine gemeinsame Veranstaltung von MERICS, der Friedrich-Ebert-Stiftung Trier, Universität Trier und der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz Mainz.

Wann: Sonntag, 6. Mai 2018, 17:30 bis 19:30 Uhr

WoThermen am Viehmarkt, 54290 Trier

Anmeldungen bitte schriftlich an Karl-Marx-Haus@fes.de

MERICS China Lounge mit Johnny Erling

„Mitten drin, doch außen vor: 40 Jahre Korrespondent in China“

Als Johnny Erling in den siebziger Jahren zum Studium in das noch ländlich geprägte Peking kam, lebte Mao Zedong noch. In vier Jahrzehnten als Journalist in China erlebte Erling den rasanten Wandel des Landes aus nächster Nähe mit: die Reform- und Öffnungsbestrebungen seit Anfang der achtziger Jahre, die Niederschlagung der Tiananmen-Bewegung 1989, die neunziger Jahre mit ihrem rasanten Wirtschaftsaufschwung sowie den Aufstieg Chinas zum einflussreichen globalen Spieler. Zurzeit beschäftigt den Journalisten Erling vor allem die Überwachung auf verschiedenen Ebenen des Zusammenlebens in China, die durch die Technisierung des Alltags und das umfassende gesellschaftliche Bonitätssystem allgegenwärtig zu werden droht.

Der 1952 geborene Erling hat in Frankfurt und an der Peking-Universität studiert. Von 1980 bis 1982 war er Lektor am Pekinger Marx-Engels-Institut. Von 1985 bis 1990 arbeitete er als Korrespondent der „Frankfurter Rundschau“ in Peking, seit 1997 ist er von dort aus für die „Welt“ und den österreichischen „Standard“ tätig.

Das Gespräch mit Johnny Erling moderiert Claudia Wessling, Leiterin Kommunikation am MERICS.

Wann: Donnerstag, 3. Mai 2018, 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)

Wo: Mercator Institute for China Studies, Klosterstraße 64, 10179 Berlin-Mitte, 1. OG, Eingang im 2. Hof des Jugendstilgebäudes mit der Aufschrift „Gebrüder Tietz“.

Veranstaltungsrückblicke