China Security Project

Kooperation von MERICS und IISS

Chinas Außen- und Sicherheitspolitik verändert sich dynamisch: Die Regierung in Beijing will sich als zentraler militärischer und politischer Akteur in der internationalen Sicherheitspolitik positionieren und beeinflusst zunehmend das Mächtegleichgewicht im asiatisch-pazifischen Raum und darüber hinaus. Das China Security Project ist eine Kooperation von MERICS und dem Internationalen Institut für Strategische Studien (IISS) in London.

Das im Oktober 2017 gestartete Projekt kombiniert die Stärken beider Institute bei der Analyse aktueller Entwicklungen in China und im Bereich der Sicherheitspolitik. Das China Security Projekt analysiert die chinesische Verteidigungs- und Sicherheitspolitik, diplomatische Initiativen, die Verteidigungsindustrie, militärische Aktivitäten sowie die innenpolitischen Dynamiken hinter einer sich wandelnden Politik Beijings.

Die Ergebnisse sollen in detaillierten Analysen und öffentlichen Veranstaltungen präsentiert werden. Ein zweimal jährlich veröffentlichtes Tracking-Projekt untersucht die sicherheitspolitischen Strategien und Aktivitäten Chinas. Die Forschung stützt sich auf das umfassende Fachwissen beider Institute und die Analyse chinesisch-sprachiger Quellen. Das Projekt will aussagekräftige und differenzierte Antworten auf die Frage liefern, wie und aus welchen Gründen sich Chinas Rolle in der internationalen Sicherheitslandschaft wandelt.

Die zuständigen Forscherinnen sind Helena Legarda (MERICS) und Meia Nouwens (IISS).