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Öffentliche Debatten in China, mit Kristin Shi-Kupfer und Katja Drinhausen

Trotz Zensur und Kontrolle gibt es immer noch ein breites Spektrum an Meinungen in China. Wo liegen die Grenzen des Sagbaren, und wie verschieben sie sich? Was erlaubt die Regierung, und wann schreitet sie ein? In welchem Verhältnis stehen die Äußerungen von Experten, Meinungsführern und Netzbürgern gegenüber offiziellen Positionen? Und: Können öffentliche Debatten politische Veränderungen bewirken? Mit diesen Fragen befasst sich das Projekt China Spektrum, eine Kooperation von MERICS und dem China-Institut der Universität Trier. Gefördert wird das Projekt durch die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. 

In dieser Folge des MERICS China Podcasts hören Sie die Projektleiterinnen Kristin Shi-Kupfer, Professorin für Sinologie an der Universität Trier mit Schwerpunkt Digitales China, und Katja Drinhausen, Leiterin des Programms Innenpolitik und Gesellschaft am MERICS. Die beiden geben im Gespräch mit Claudia Wessling, Leiterin Kommunikation und Publikationen am MERICS, Einblick in die gerade erschienene erste Analyse des Projekts. Darin geht es um Debatten zum Krieg in der Ukraine, Kontroversen rund um den Lockdown in Shanghai, Frauenrechte und das staatliche Vorgehen gegen IT-Unternehmen. 

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