Player or playground - EU must develop own approach to emerging tech challenge
Studie
China Monitor
23 Minuten Lesedauer

Exportkontrollen und der US-chinesische Technologiekrieg

Herausforderungen für die EU

Der seit über einem Jahr anhaltende Streit über die Beteiligung des chinesischen Huawei-Konzerns am Ausbau der 5G-Netze sorgt für anhaltende Spannungen zwischen den USA und Europa. Seit Januar setzt Washington Exportkontrollen zum Schutz neuer Technologien um. Diese Maßnahmen bringen europäische Länder in die Defensive. Auch die EU-Kommission muss sich mit der Frage beschäftigen, ob und wie die EU im Bereich der Zukunftstechnologien künftig mit China zusammenarbeiten soll. 

Europa müsse eine eigene Position zur Weitergabe sensibler Technologien an China entwickeln, schreibt  Noah Barkin, ehemaliger Gastwissenschaftler am MERICS und Autor des neuen MERICS China Monitor Perspectives „Exportkontrollen und der US-chinesische Technologiekrieg - Herausforderungen für die EU“ (in englischer Sprache). Barkin hat für seine Recherche zahlreiche Gespräche mit Industrieexperten, Regierungsvertretern aus den USA, EU-Staaten und anderen europäischen Institutionen geführt. In Europa sehen viele Exportkontrollen bislang skeptisch, in der EU gibt es keinen Konsens. Seine Analyse hebt die Dringlichkeit einer Abstimmung innerhalb der EU hervor: Nur so könnten Risiken begrenzt werden, die im Verhältnis zu China an der Schnittstelle von Handel, Technologie und Sicherheit entstehen.

Sie können die Analyse (in englischer Sprache) hier online lesen oder als PDF herunterladen:

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